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Vitantonio Liuzzi Infos
Vitantonio LiuzziVitantonio Liuzzi, der letzte Meister der Formel-3000-Meisterschaft, war nach Christian Klien der zweite Fahrer des Red-Bull-Juniorteams, der den Sprung in die Formel 1 geschafft hat. Der Italiener kann auf eine interessante Erfahrung zurückblicken: Im Jahr 2001 schlug er Michael Schumacher bei einem Kartrennen um die WM-Krone, in dem der Formel-1-Star einen Gaststart absolvierte.

Den gewaltigen Vorschusslorbeeren konnte er angesichts seiner großen Erfolge in diversen Nachwuchsklassen in der ersten Formel-1-Saison bei Red Bull Racing nicht ganz gerecht werden, allerdings hatte er wegen der Fahrerrotation mit Klien auch nur bei vier Renneinsätzen Gelegenheit, sein Talent unter Beweis zu stellen. 2006 etablierte er sich als Nummer eins der Scuderia Toro Rosso, holte auch den ersten WM-Punkt für das noch junge Team.

Am Ende der Formel-1-Saison 2007 trennte sich Toro Rosso vom Italiener - man war mit seinem Speed, nicht jedoch mit seiner Arbeitseinstellung abseits der Strecke zufrieden. Für die Saison 2008 dockte Liuzzi bei Force India als Test- und Ersatzfahrer an, nachdem sich die Hoffnung auf einen neuen Vertrag als Stammfahrer bei einem anderen Team nicht erfüllt hatte.
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Timo Glock Infos
Timo GlockDer am 18. März 1982 geborene Wersauer Timo Glock begann seine Karriere 1986 auf dem Motocross, ehe er 1987 in den Kartsport wechselte. 2001 kam dann auch seine Formelkarriere mit einem erfolgreichen Engagement in der Formel BMW in Schwung, 2002 wechselte er in die Formel-3-Euroserie.

Begleitet wurde er auf seinem Karriereweg, der ihn 2004 als Jordan-Testfahrer erstmals in die Formel 1 führte, von seinem Manager Hans-Bernd Kamps sowie von der Deutschen Post, für die er parallel zu seinen rennfahrerischen Aktivitäten in der Nachwuchsförderung aktiv ist.

Durch finanzielle Probleme seines Teamkollegen Giorgio Pantano rückte Glock in Kanada 2004 erstmals ins Jordan-Stammcockpit auf, und durch die Disqualifikation von vier Konkurrenten sammelte er gleich in seinem ersten Grand Prix WM-Punkte. Dennoch gelang es ihm nicht, 2005 einen neuen Formel-1-Vertrag zu ergattern, weshalb er in die ChampCar-Serie wechselte, wo er sich prompt als Rookie des Jahres auszeichnete.

Um noch einmal einen Angriff auf die Formel 1 zu starten, unterschrieb Glock für 2006 in der GP2-Serie, doch erst nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem BCN-Team kam er nach einem Wechsel zu iSport besser in Fahrt. Mit einer bärenstarken zweiten Saisonhälfte und dem vierten Gesamtrang empfahl er sich schlussendlich für das BMW Sauber F1 Team, wo er als Testfahrer engagiert wurde.

Für einen echten Rennvertrag beim Toyota-Team reichte es aber erst nach einer überragenden GP2-Saison 2007, in der Glock für iSport der dominierende Mann war und sich im Titelduell gegen Lucas di Grassi letztendlich souverän durchsetzte. Bei Toyota tritt er nun die Nachfolge seines Landsmannes Ralf Schumacher an.
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Takuma Sato Infos
Takuma SatoTakuma Sato ist ein echter "Spätzünder". Der Japaner stieg erst im Alter von 19 in den Rennsport ein. Der am 28. Januar 1977 in Tokio geborene Japaner wurde zwar schon 1987 bei einem Grand-Prix-Besuch in Suzuka vom Renn-Bazillus befallen, widmete sich aber zunächst dem Radsport und träumte von einem Start bei der Tour de France. Doch er schaffte den Sprung in die Honda-Förderung, zog nach England um, lernte Englisch und bestätigte 2001 mit dem Titel in der britischen Formel 3 und Erfolgen bei den Klassikern in Zandvoort und Macao, dass dies der richtige Weg war.

In der Saison 2002 gab Sato für das Jordan-Team sein Formel-1-Debüt, nachdem er zuvor für BAR-Honda getestet hatte. Zwar ließ der nur 1 Meter 63 große Rennfahrer sein Talent durchblitzen, doch er fuhr zu ungestüm und fabrizierte viel Schrott. 2003 kehrte er als Testfahrer zu BAR-Honda zurück. Bereits im letzten Saisonrennen feierte er sein Comeback und ist seit der Saison 2004 dank seiner Honda-Förderung neuer Stammfahrer. Sato ist wohl der beste Japaner, den die Formel 1 je gesehen hat. Nun muss er an der Seite von Jenson Button diesem Ruf gerecht werden.
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Sébastien Buemi Infos
Sébastien BuemiSébastien Buemi ist die nächste große Motorsporthoffnung aus der Schweiz: Der Red-Bull-Junior fuhr schon mit nur sechs Jahren seine ersten Kartrennen und wurde 2002 sowohl Italienischer wie auch Europäischer Kart-Junioren-Vizemeister in der Klasse ICA.

2004 und 2005 wurde er Gesamtdritter beziehungsweise -zweiter in der Formel BMW; parallel dazu bestritt er einige Gaststarts in der Spanischen Formel-3-Meisterschaft. Richtig in Erscheinung trat er aber erst 2006 in der A1GP-Serie und mit dem ersten Sieg in der Formel-3-Euroserie in Oschersleben.

Die Saison 2007 nahm Buemi als einer der Titelfavoriten in der Euroserie für das Mücke-Team in Angriff. Er hielt die Meisterschaft auch bis zum Schluss offen, musste sich aber letztendlich dem Franzosen Romain Grosjean knapp geschlagen geben. Als Lohn für seine 2007er-Leistungen ersetzte er 2008 Michael Ammermüller als Testfahrer bei Red Bull Racing.

Nach einer soliden Saison in der GP2 folgte die logische Beförderung in die Formel 1: als Nachfolger von Sebastian Vettel bei Toro Rosso.
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Sébastien Bourdais Infos
Sébastien BourdaisFünf Jahre nach seinem ersten Formel-1-Test für Arrows kommt Sébastien Bourdais 2008 endlich zu seinem Debüt in der Königsklasse: Bei mehreren Tests für Toro Rosso hinterließ er bei Teameigentümer Gerhard Berger einen bleibenden Eindruck, so dass er nun doch noch eine Chance im Grand-Prix-Sport bekommt.

Begonnen hatte alles Anfang der 1990er-Jahre im Kartsport, doch richtig in Erscheinung trat der beharrliche Brillenträger erst mit dem Meistertitel in der Französischen Formel 3 im Jahr 1999. Der logische nächste Schritt führte ihn in die Formel 3000, wo er sich 2002 im dritten Anlauf den Titel sicherte. Aus Formel-1-Tests für Arrows und Renault ergab sich aber kein fester Vertrag, so dass Bourdais frustriert in die USA auswanderte.

Dort lernte er nicht nur seine heutige Ehefrau kennen, sondern er holte auch sportlich zum großen Wurf aus: Gleich in der ChampCar-Premierensaison 2003 wurde er als Gesamtvierter Rookie of the Year - und zwischen 2004 und 2007 wurde er viermal hintereinander Champion. Dennoch hielt sich das Interesse der Formel-1-Teamchefs eher in Grenzen, bis es vor der Saison 2006 zu Verhandlungen mit dem BMW Sauber F1 Team kam, die jedoch ergebnislos verliefen, weil statt des Routiniers der junge Robert Kubica als Testfahrer verpflichtet wurde.

Bourdais ist übrigens auch der wahrscheinlich vielseitigste Pilot im Formel-1-Feld, hat unter anderem schon an den legendären Langstreckenrennen in Daytona und Sebring teilgenommen. Seine große Liebe im Motorsport ist aber seine Heimatstadt Le Mans: Beim dortigen 24-Stunden-Klassiker war er seit 1999 fünfmal am Start - mit Platz zwei 2007 auf Peugeot als bestem Resultat. Darüber hinaus nahm er 2005 am Indy 500 teil, doch ein technisches Problem warf ihn wenige Runden vor Schluss noch vom fünften auf den zwölften Rang zurück.

Nun gilt es, diese Vielseitigkeit auch in der Formel 1 unter Beweis zu stellen, was gar nicht so einfach wird, denn mit Sebastien Vettel hat Bourdais einen schnellen Teamkollegen - und all seine Erfahrung aus anderen Rennserien wird ihm im direkten Vergleich mit dem Youngster herzlich wenig nutzen...
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Sebastian Vettel Infos
Sebastian VettelFür viele Experten ist Sebastian Vettel der logische Nachfolger von Michael Schumacher in Deutschland - spätestens seit seinem beeindruckenden Einstand im BMW Sauber F1 Team, als er 2006 in der Türkei gleich bei seinem ersten Formel-1-Training Bestzeit fuhr. Seine starken Auftritte bei den Asien-Rennen 2007 auf Toro Rosso festigten diesen Status.

Die Motorsportkarriere des Heppenheimers, der früher ein Schumacher-Poster in seinem Zimmer hängen hatte, begann bereits 1995 im Kartsport. Dort eilte er von Erfolg zu Erfolg und 2003 schlug er in seiner ersten Saison in der Formel BMW mit dem Vizetitel gleich voll ein. 2004 war er dann gar nicht mehr zu bremsen: 18 Siege in 20 Rennen bedeuteten überlegen die Meisterschaft und bis heute einen Rekord.

2005 hatte Vettel zunächst Startschwierigkeiten in der Formel-3-Euroserie, in der er dennoch als bester Neuling Gesamtfünfter wurde, und 2006 kämpfte er sogar bis zum Schluss gegen Paul di Resta um den Titel - erfolglos. Hinzu kamen zwei Siege bei Gasteinsätzen in der Renault-World-Series, in der er 2007 parallel zu seinem Engagement als Formel-1-Testfahrer antrat.

Schon in seiner ersten Saison als offizieller Ersatzfahrer des BMW Sauber F1 Teams kam der Heppenheimer zum Einsatz, als Stammfahrer Robert Kubica in Kanada einen schweren Unfall hatte und aus Sicherheitsgründen beim Großen Preis der USA pausieren musste. In Indianapolis holte sich Vettel als Achter einen WM-Punkt und schrieb damit als jüngster Punktesammler der Formel 1 Geschichte.

Ende Juli erhielt er die Freigabe von BMW, nachdem Toro Rosso einen Nachfolger für Scott Speed suchte. Vettel wurde vom italienischen Rennstall ab dem Grand Prix von Ungarn für den Rest der Saison als neuer Stammfahrer eingesetzt und zudem für die Saison 2008 bestätigt.
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Rubens BarrichelloFür Rubens Barrichello beginnt 2006 ein neuer - vielleicht der letzte - Karriereabschnitt, denn nach sechs Jahren als klare Nummer zwei bei Ferrari genießt er bei Honda wegen seiner immensen Erfahrung ein ausgezeichnetes Standing. Dass er über das nötige Talent verfügt, steht außer Frage - unvergessen die Supersiege in Hockenheim 2000 oder in Silverstone 2003 -, allerdings konnte er sein Potenzial während seiner Ferrari-Zeit nicht konstant genug abrufen. Mit neun Grand-Prix-Siegen gehört der am 23. Mai 1972 geborene Brasilianer trotzdem zu den erfolgreichsten Piloten im Starterfeld.

In Szenekreisen wird "Rubinho", wie ihn seine Fans nennen, als netter Zeitgenosse geschätzt, doch genau diese Nettigkeit ist es vielleicht, die ihn von einem kompromisslosen Superstar wie Michael Schumacher unterscheidet.

Ein großer Traum, den er sich bisher noch nicht erfüllen konnte, ist ein Sieg beim Heimrennen in Interlagos bei São Paulo - schließlich würde Barrichello liebend gerne in den Fußstapfen seines großen Landsmannes Ayrton Senna wandeln...
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Romain GrosjeanRomain Grosjean ist Franzose und geht auch mit französischer Lizenz an den Start, wohnt aber in der Schweiz und hat auch die eidgenössische Staatsbürgerschaft. Mit dem Testvertrag bei Renault ging für ihn 2008 ein Traum in Erfüllung - eigentlich eine logische Konsequenz, denn dem Nachwuchskader des Teams gehört er schon seit Jahren an.

Seine Motorsportkarriere begann nach einigen Jahren, in denen er viel lieber auf dem BMX-Fahrrad saß, als ihm sein Vater zu Weihnachten ein Kart schenkte. Von da an gab es nur noch ein einziges Hobby, unter dem eine Zeit lang auch die Schule litt. Dennoch machte Grosjean im September 2005 sein wissenschaftliches Abitur - nicht zuletzt auf Druck seiner Eltern hin.

2003 ging es mit dem Wechsel ins Formelauto so richtig los, 2005 sicherte er sich den Titel in der Französischen Formel Renault. 2007 schließlich gelang ihm mit der Meisterschaft in der Formel-3-Euroserie der endgültige Durchbruch, auch wenn er beim Klassiker in Macao, den er ebenfalls gewinnen wollte, kein Glück hatte. 2008 etablierte er sich als Topfahrer in der GP2.

Auch 2009 hielt Grosjean in der GP2 Kontakt zur Spitze, doch der Titelkampf war früh vorbei. Als Ersatz für Nelson Piquet Jr. rückte der Franzose im Sommer in das Formel-1-Team von Renault auf.
Autor Sig
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