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Timo Glock Infos
Timo GlockDer am 18. März 1982 geborene Wersauer Timo Glock begann seine Karriere 1986 auf dem Motocross, ehe er 1987 in den Kartsport wechselte. 2001 kam dann auch seine Formelkarriere mit einem erfolgreichen Engagement in der Formel BMW in Schwung, 2002 wechselte er in die Formel-3-Euroserie.

Begleitet wurde er auf seinem Karriereweg, der ihn 2004 als Jordan-Testfahrer erstmals in die Formel 1 führte, von seinem Manager Hans-Bernd Kamps sowie von der Deutschen Post, für die er parallel zu seinen rennfahrerischen Aktivitäten in der Nachwuchsförderung aktiv ist.

Durch finanzielle Probleme seines Teamkollegen Giorgio Pantano rückte Glock in Kanada 2004 erstmals ins Jordan-Stammcockpit auf, und durch die Disqualifikation von vier Konkurrenten sammelte er gleich in seinem ersten Grand Prix WM-Punkte. Dennoch gelang es ihm nicht, 2005 einen neuen Formel-1-Vertrag zu ergattern, weshalb er in die ChampCar-Serie wechselte, wo er sich prompt als Rookie des Jahres auszeichnete.

Um noch einmal einen Angriff auf die Formel 1 zu starten, unterschrieb Glock für 2006 in der GP2-Serie, doch erst nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem BCN-Team kam er nach einem Wechsel zu iSport besser in Fahrt. Mit einer bärenstarken zweiten Saisonhälfte und dem vierten Gesamtrang empfahl er sich schlussendlich für das BMW Sauber F1 Team, wo er als Testfahrer engagiert wurde.

Für einen echten Rennvertrag beim Toyota-Team reichte es aber erst nach einer überragenden GP2-Saison 2007, in der Glock für iSport der dominierende Mann war und sich im Titelduell gegen Lucas di Grassi letztendlich souverän durchsetzte. Bei Toyota tritt er nun die Nachfolge seines Landsmannes Ralf Schumacher an.
Autor Sig
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Takuma Sato Infos
Takuma SatoTakuma Sato ist ein echter "Spätzünder". Der Japaner stieg erst im Alter von 19 in den Rennsport ein. Der am 28. Januar 1977 in Tokio geborene Japaner wurde zwar schon 1987 bei einem Grand-Prix-Besuch in Suzuka vom Renn-Bazillus befallen, widmete sich aber zunächst dem Radsport und träumte von einem Start bei der Tour de France. Doch er schaffte den Sprung in die Honda-Förderung, zog nach England um, lernte Englisch und bestätigte 2001 mit dem Titel in der britischen Formel 3 und Erfolgen bei den Klassikern in Zandvoort und Macao, dass dies der richtige Weg war.

In der Saison 2002 gab Sato für das Jordan-Team sein Formel-1-Debüt, nachdem er zuvor für BAR-Honda getestet hatte. Zwar ließ der nur 1 Meter 63 große Rennfahrer sein Talent durchblitzen, doch er fuhr zu ungestüm und fabrizierte viel Schrott. 2003 kehrte er als Testfahrer zu BAR-Honda zurück. Bereits im letzten Saisonrennen feierte er sein Comeback und ist seit der Saison 2004 dank seiner Honda-Förderung neuer Stammfahrer. Sato ist wohl der beste Japaner, den die Formel 1 je gesehen hat. Nun muss er an der Seite von Jenson Button diesem Ruf gerecht werden.
Autor Sig
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