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Singapur F1 Track Infos
Singapur F1 TrackGemeinsam mit Valencia wurde 2008 auch der Stadtkurs im asiatischen Stadtstaat Singapur in den Formel-1-Kalender aufgenommen. Die Königsklasse des Motorsports trägt damit der von Bernie Ecclestone und den Herstellern gewünschten globalen Expansion in neue Märkte Rechnung.

Bei der 5,067 Kilometer langen Strecke handelt es sich um einen Parcours inmitten durch die Millionenmetropole, vergleichbar mit Monte Carlo (Monaco) und Valencia (Europa). Die Besonderheit des Events ist aber, dass bei Nacht unter Flutlicht gefahren wird - eine Premiere im Grand-Prix-Sport. Dementsprechend wird die Premierenveranstaltung von allen Beteiligten mit großer Spannung erwartet.

Die Streckenführung entspricht der eines klassischen Stadtkurses und beinhaltet daher vor allem 90-Grad-Kurven, kommt ohne wirklich schnelle Mutpassagen aus. Außerdem haben die Organisatoren ihr Bestes gegeben, um die Auslaufzonen im Rahmen der Möglichkeiten so groß wie möglich zu gestalten.

Die atemberaubende Kulisse der Millionenmetropole kombiniert mit dem einzigartigen Flair eines Nachtrennens verspricht bei der Premiere ein einzigartiges TV-Spektakel.
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São Paulo (Autodromo Jose Carlos Pace, Interlagos) Infos
São Paulo (Autodromo Jose Carlos Pace, Interlagos)Auf der Strecke "zwischen den Seen", wie das brasilianische Interlagos wörtlich übersetzt heißt, heißt es für die Fahrer, körperlich absolut fit zu sein, da nicht nur die heißen Temperaturen in Südamerika und die hohe Luftfeuchtigkeit ihren Tribut zollen. Ganz besonders die vielen Unebenheiten im Belag und die Tatsache, dass die 4,309 Kilometer lange Strecke als einzige neben Istanbul gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, machen selbst dem durchtrainiertesten Nacken schwer zu schaffen.

Bei Fahrern und Teams gehört der Grand Prix von Brasilien nicht gerade zu den Favoriten. Leider gehört São Paulo neben Mexiko City und Tokio nicht nur zu den drei größten Städten der Welt, sondern aufgrund der extremen Unterschiede zwischen Arm und Reich auch zu jenen mit der höchsten Kriminalitätsrate. Die Slums rund um die 13 Kilometer von Interlagos entfernte Stadt passen so gar nicht zum Image der glamourösen Formel 1. Vorsicht ist also auf jeden Fall angebracht.

Auch der Straßenverkehr ist gewöhnungsbedürftig: In einer 20-Millionen-Stadt, in der täglich über fünf Millionen Autos die Straßen in ein heilloses Chaos verwandeln, tut man als Besucher gut daran, sich in die geübten Hände der Taxifahrer zu begeben. Das spart jede Menge Nerven und ist durchaus erschwinglich.

Die Strecke selbst sorgt dafür, dass die Fahrer und ihre Ingenieure beim Abstimmen der Autos tüchtig ins Schwitzen kommen, da das Bergauf- und Bergabstück vor und nach Start und Ziel nach wenig Flügel verlangt, das Infield jedoch maximalen Abtrieb erfordert.
Autor Sig
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Shanghai International Circuit Infos
Shanghai International CircuitIm Jahr 2004 feierte die Formel 1 ihr Debüt in China. In der Sumpflandschaft Anting, eine Stunde vom Stadtkern Shanghais entfernt, entstand der neue Shanghai International Circuit. Auf 5,451 Kilometern Länge konstruierte der Aachener Streckenarchitekt Hermann Tilke den anspruchsvollen Rundkurs, der sieben Links- und neun Rechtskurven umfasst.

Der Streckenverlauf ist an die Form des chinesischen Schriftzeichens "Shang" angelehnt, das übersetzt "hoch oben" bedeutet. Die längste Gerade befindet sich zwischen den Kurven 13 und 14. Dort können die Fahrer über 1,3 Kilometer lang Vollgas geben und erreichen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von über 310 km/h.

Ein großer Vorteil der Strecke ist ihre Multifunktionalität. Sämtliche Formelserien, Sport- und Tourenwagenrennen, Motorradläufe und Markenpokale können in Shanghai ausgetragen werden. Die Architektur der Gebäude, die auf dem Streckengelände errichtet wurden, ist in hohem Maße an die chinesische Geschichte, Natur und Technologie angelehnt.

Einziger Kritikpunkt der Formel-1-Gemeinde an der beeindruckenden Anlage ist, dass das Fahrerlager so modern und großzügig gestaltet wurde, dass es fast schon zu groß ist - die meisten Fahrer verwenden daher einen Roller, um von A nach B zu kommen...
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Spa-Francorchamps Infos
Spa-FrancorchampsDie wohl bei den Fahrern beliebteste Rennstrecke im Kalender ist Spa-Francorchamps. Nach einer Pause wegen Problemen mit der Tabakwerbung, kehrt der Kurs dieses Jahr wieder in den Kalender zurück. Die belgische Rennstrecke - nur eine gute Stunde von der Heimat der Schumacher-Brüder entfernt südlich von Aachen an der belgischen Grenze gelegen - ist ein Kurs der "alten Garde". Ihre aufregende Kombination aus schnellen Kurven, Bergab- und Bergaufstücken sowie die traumhafte Lage inmitten der Ardennen macht das besondere Flair der Rennstrecke aus.
Mit einer Länge von 6,973 Kilometern ist Spa-Francorchamps der längste Kurs im Rennkalender. Neben Monaco gehört der belgische Ardennenkurs zu den ausgesprochenen Fahrerstrecken. Gerade die herausfordernden Kurvenkombinationen trennen in Belgien die Spreu vom Weizen. Richtig aufregend wird es in Spa, wenn der typische Ardennen-Regen niedergeht. Ein ganzes Wochenende ohne einen einzigen Regentropfen hat auf dem Kurs, der zum Teil aus öffentlichen Straßen besteht, wirklich Seltenheitswert. Da die Strecke mitten in einer Berglandschaft liegt, kann es vorkommen, dass ein Teil der Piste nass ist, der andere hingegen die Piloten mit Sonnenschein verwöhnt.

Einige Fahrer halten die Strecke für nicht mehr zeitgemäß. Als atemberaubend gelten vor allem zwei Kurven. Zum einen zählt dazu die 'Eau Rouge', eine Senke, die mit rund 300 km/h angefahren wird. Wenn die Fahrer einlenken müssen, führt die Strecke steil nach oben, was die Autos leicht werden lässt. Oft beschreiben die Piloten das Gefühl, mit 4g in die Sitze gedrückt zu werden, mit Achterbahnfahren. Bekannt ist auch die 'Blanchimont', eine 300-km/h-Linkskurve, an deren Stelle man wegen mangelnder Auslaufzonen besser nicht abfliegen sollte.
Autor Sig
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Sepang International Circuit Infos
Sepang International Circuit"Selamat Datang" steht in großen Buchstaben am internationalen Flughafen von Kuala Lumpur und bedeutet ganz einfach "Willkommen". Den Formel-1-Teammitgliedern macht im Laufe des Rennwochenendes vor allem die Hitze und die extrem hohe Luftfeuchtigkeit von nicht selten 90% zu schaffen, die zugleich eine Bewährungsprobe der besonderen Art für das technische Equipment darstellt. Trotzdem kommen die meisten Formel-1-Fahrer, Teambeteiligten und Fans sehr gerne nach Malaysia, denn der 'Sepang International Circuit' zählt zu den schönsten Strecken im gesamten Formel-1-Kalender.
Der Kurs liegt etwa drei Kilometer östlich des Flughafens und ist am einfachsten mit einem Taxi über die Autobahn zu erreichen. Etwa 75 km von der Hauptstadt Kuala Lumpur entfernt ist Sepang von tropischen Wäldern umgeben und die pagodenartigen Dächer der Tribünen verleihen der Anlage ein ganz besonderes Flair. Hat man dann auch noch das Glück, einen Platz hoch oben am Ende der Gegengerade zu ergattern, kann man beide Seiten des 5,543 km langen Kurses einsehen. Mit 16 Metern ist sie die breiteste Piste im Formel-1-Kalender und besitzt quasi zwei Start- und Zielgeraden, die fast parallel verlaufen.

Kuala Lumpur, im Volksmund kurz "KL" genannt, ist jedoch auch ohne Grand Prix eine Reise wert. Die berühmteste Attraktion der Dreimillionenstadt sind sicher die Petronas Twin Towers, die 451,9 Meter hoch in den Himmel ragen und noch immer die höchsten Gebäude der Welt sind. Ein Gang über die Skybridge, die im 42. Stockwerk die beiden Türme verbindet und der Ausblick von der 84. Etage sind wirklich atemberaubend. Fans, die Schumi und Co. aus der Nähe sehen und sich nicht jeden Tag vor das Pan Pacific Hotel am Flughafen KLIA stellen wollen, sollten vor dem Rennen nach Langkawi, Penang oder ins thailändische Phuket fahren, wo die meisten Piloten einen kurzen Urlaub machen, um sich an das ungewohnte Klima zu gewöhnen.
Autor Sig
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