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| Sébastien Buemi |
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Sébastien Buemi ist die nächste große Motorsporthoffnung aus der Schweiz: Der Red-Bull-Junior fuhr schon mit nur sechs Jahren seine ersten Kartrennen und wurde 2002 sowohl Italienischer wie auch Europäischer Kart-Junioren-Vizemeister in der Klasse ICA.
2004 und 2005 wurde er Gesamtdritter beziehungsweise -zweiter in der Formel BMW; parallel dazu bestritt er einige Gaststarts in der Spanischen Formel-3-Meisterschaft. Richtig in Erscheinung trat er aber erst 2006 in der A1GP-Serie und mit dem ersten Sieg in der Formel-3-Euroserie in Oschersleben.
Die Saison 2007 nahm Buemi als einer der Titelfavoriten in der Euroserie für das Mücke-Team in Angriff. Er hielt die Meisterschaft auch bis zum Schluss offen, musste sich aber letztendlich dem Franzosen Romain Grosjean knapp geschlagen geben. Als Lohn für seine 2007er-Leistungen ersetzte er 2008 Michael Ammermüller als Testfahrer bei Red Bull Racing.
Nach einer soliden Saison in der GP2 folgte die logische Beförderung in die Formel 1: als Nachfolger von Sebastian Vettel bei Toro Rosso. |
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| Sebastian Vettel |
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Für viele Experten ist Sebastian Vettel der logische Nachfolger von Michael Schumacher in Deutschland - spätestens seit seinem beeindruckenden Einstand im BMW Sauber F1 Team, als er 2006 in der Türkei gleich bei seinem ersten Formel-1-Training Bestzeit fuhr. Seine starken Auftritte bei den Asien-Rennen 2007 auf Toro Rosso festigten diesen Status.
Die Motorsportkarriere des Heppenheimers, der früher ein Schumacher-Poster in seinem Zimmer hängen hatte, begann bereits 1995 im Kartsport. Dort eilte er von Erfolg zu Erfolg und 2003 schlug er in seiner ersten Saison in der Formel BMW mit dem Vizetitel gleich voll ein. 2004 war er dann gar nicht mehr zu bremsen: 18 Siege in 20 Rennen bedeuteten überlegen die Meisterschaft und bis heute einen Rekord.
2005 hatte Vettel zunächst Startschwierigkeiten in der Formel-3-Euroserie, in der er dennoch als bester Neuling Gesamtfünfter wurde, und 2006 kämpfte er sogar bis zum Schluss gegen Paul di Resta um den Titel - erfolglos. Hinzu kamen zwei Siege bei Gasteinsätzen in der Renault-World-Series, in der er 2007 parallel zu seinem Engagement als Formel-1-Testfahrer antrat.
Schon in seiner ersten Saison als offizieller Ersatzfahrer des BMW Sauber F1 Teams kam der Heppenheimer zum Einsatz, als Stammfahrer Robert Kubica in Kanada einen schweren Unfall hatte und aus Sicherheitsgründen beim Großen Preis der USA pausieren musste. In Indianapolis holte sich Vettel als Achter einen WM-Punkt und schrieb damit als jüngster Punktesammler der Formel 1 Geschichte.
Ende Juli erhielt er die Freigabe von BMW, nachdem Toro Rosso einen Nachfolger für Scott Speed suchte. Vettel wurde vom italienischen Rennstall ab dem Grand Prix von Ungarn für den Rest der Saison als neuer Stammfahrer eingesetzt und zudem für die Saison 2008 bestätigt. |
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| Sébastien Bourdais |
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Fünf Jahre nach seinem ersten Formel-1-Test für Arrows kommt Sébastien Bourdais 2008 endlich zu seinem Debüt in der Königsklasse: Bei mehreren Tests für Toro Rosso hinterließ er bei Teameigentümer Gerhard Berger einen bleibenden Eindruck, so dass er nun doch noch eine Chance im Grand-Prix-Sport bekommt.
Begonnen hatte alles Anfang der 1990er-Jahre im Kartsport, doch richtig in Erscheinung trat der beharrliche Brillenträger erst mit dem Meistertitel in der Französischen Formel 3 im Jahr 1999. Der logische nächste Schritt führte ihn in die Formel 3000, wo er sich 2002 im dritten Anlauf den Titel sicherte. Aus Formel-1-Tests für Arrows und Renault ergab sich aber kein fester Vertrag, so dass Bourdais frustriert in die USA auswanderte.
Dort lernte er nicht nur seine heutige Ehefrau kennen, sondern er holte auch sportlich zum großen Wurf aus: Gleich in der ChampCar-Premierensaison 2003 wurde er als Gesamtvierter Rookie of the Year - und zwischen 2004 und 2007 wurde er viermal hintereinander Champion. Dennoch hielt sich das Interesse der Formel-1-Teamchefs eher in Grenzen, bis es vor der Saison 2006 zu Verhandlungen mit dem BMW Sauber F1 Team kam, die jedoch ergebnislos verliefen, weil statt des Routiniers der junge Robert Kubica als Testfahrer verpflichtet wurde.
Bourdais ist übrigens auch der wahrscheinlich vielseitigste Pilot im Formel-1-Feld, hat unter anderem schon an den legendären Langstreckenrennen in Daytona und Sebring teilgenommen. Seine große Liebe im Motorsport ist aber seine Heimatstadt Le Mans: Beim dortigen 24-Stunden-Klassiker war er seit 1999 fünfmal am Start - mit Platz zwei 2007 auf Peugeot als bestem Resultat. Darüber hinaus nahm er 2005 am Indy 500 teil, doch ein technisches Problem warf ihn wenige Runden vor Schluss noch vom fünften auf den zwölften Rang zurück.
Nun gilt es, diese Vielseitigkeit auch in der Formel 1 unter Beweis zu stellen, was gar nicht so einfach wird, denn mit Sebastien Vettel hat Bourdais einen schnellen Teamkollegen - und all seine Erfahrung aus anderen Rennserien wird ihm im direkten Vergleich mit dem Youngster herzlich wenig nutzen... |
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