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Mark Webber Infos
Mark WebberFür Mark Webber hat sich der Formel-1-Einstieg beim Minardi-Team als echter Glücksfall erwiesen: 2002 konnte er im ersten Rennen vor heimischer Kulisse in Melbourne als Fünfter in die Punkteränge fahren, was eine gewaltige Sensation war, schließlich saß er im langsamsten Auto des Feldes. Obwohl ihm dieses Kunststück im weiteren Saisonverlauf nicht mehr gelang, bewies er immer wieder seine außerordentlichen Fähigkeiten.

Für die Saison 2003 verpflichtete das Jaguar-Team den am 27. August 1976 in Queanbeyan geborenen Rennfahrer. Siebenmal konnte Webber in seinem ersten Jahr für Jaguar in die Punkte fahren und wurde mit 17 WM-Punkten Zehnter in der Fahrerwertung. Seine beiden Teamkollegen Antonio Pizzonia und später Justin Wilson hatte Webber dabei locker im Griff. Auch 2004 ließ er Christian Klien bei den "Raubkatzen" keine Chance.

Entsprechend hoch waren die Hoffnungen des Fitnessfanatikers vor der Saison 2005, in der er erstmals für Williams an den Start ging, doch diese konnte er nicht ganz erfüllen: Zwar war er im Qualifying um einen Tick schneller als sein Teamkollege Nick Heidfeld, doch im Rennen konnte er diesen Speed zu selten umsetzen. Einige unglückliche Ausfälle taten das Übrige, und vom ersten Sieg war er sowieso meilenweit entfernt. 2006 ließ er zwar mit einigen starken Performances aufhorchen - in Australien lag er zwischenzeitlich in Führung, in Monaco hätte er ohne Defekt auf das Podium fahren können -, doch das unzuverlässige Auto machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Auf Ratschlag seines Managers Flavio Briatore hin heuerte Webber für 2007 bei Red Bull Racing an, wo er mit Renault-Motoren und einem Adrian-Newey-Chassis die Großen gelegentlich ärgern wollte. Dies gelang ihm jedoch nur am Nürburgring, wo er als Dritter in einem Regen-Grand-Prix auf das Podium fuhr.

Berühmt ist Webber übrigens nicht erst seit seinem Einstieg in die Formel 1: 1999 war er bei den 24 Stunden von Le Mans eines jener spektakulären Unfallopfer, als die Mercedes-Boliden wegen eines technischen Fehlers wie Raketen abhoben. Der Australier blieb bei seinem Crash aber wie durch ein Wunder unverletzt.
Autor Sig
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Marc Gené Infos
Marc GenéMarc Gené gehört zur Gattung jener Formel-1-Fahrer, die es im Grand-Prix-Cockpit nie geschafft haben, sich wirklich in Szene zu setzen, aber als Testpiloten durchaus wertvolle Arbeit für ein Topteam verrichten können.

Seine Karriere begann mit viel versprechenden Erfolgen in der spanischen Kartszene, in diversen Formelklassen konnte er sich aber nie ganz durchsetzen. Dennoch schaffte er 1999 dank seines damaligen Sponsors Telefónica mit Minardi den Sprung in die Formel 1. Beim denkwürdigen Rennen am Nürburgring wurde er sogar starker Sechster.

Nach einer weiteren Saison bei Minardi unterschrieb er als Testfahrer bei Williams, wo er 2003 und 2004 sogar zu einigen Gasteinsätzen als Reservefahrer kam. Zwar konnte er sich dabei nie für einen vollwertigen Rennvertrag aufdrängen, doch speziell sein fünfter Platz in Monza 2003 stellte unter Beweis, das er genau das ist, wofür man ihn ohnehin gehalten hatte: ein solider Durchschnittsfahrer.

Seit 2005 testet Gené als vierter Mann hinter den beiden Stammpiloten und Luca Badoer für Ferrari.
Autor Sig
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