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Jenson Button Infos
Jenson ButtonJenson Button durfte in seiner ersten Formel-1-Saison im Jahr 2000 bereits für ein Topteam, Williams, fahren. Nach einer Zwischenstation bei Benetton landete er schließlich bei BAR, also jenem Rennstall, der inzwischen zum Honda-Werksteam geworden ist.

Der am 19. Januar 1980 in Frome geborene Brite ist so etwas wie der Robbie Williams des Motorsports, stand wegen seiner Ex-Verlobten Louise Griffiths, einem Popsternchen, immer wieder im Rampenlicht. Dass ihm das Leben als Superstar und das viele Geld auch manchmal zu Kopf steigt, beweisen allerdings die beiden "Buttongate"-Affären aus den Jahren 2004 und 2005: Beide Male hatte er Verträge bei genau jenem Team - Williams beziehungsweise BAR - unterschrieben, für das er nicht fahren wollte...

Honda kaufte ihn schlussendlich für viel Geld aus dem Williams-Vertrag frei - ein Investment, welches sich lohnen sollte: 2006 gewann der Brite in Ungarn den ersten Grand Prix für die Japaner. Im letzten Saisondrittel sammelte er sogar mehr Punkte als alle anderen Fahrer.

2007 startete er als Geheimfavorit in die Saison, doch schlussendlich endete das Jahr mit gerade mal vier WM-Punkten und einer herben Enttäuschung. Zumindest stellte er aber seine neue Reife unter Beweis, indem er hinter den Kulissen alles unternahm, um das Team zu motivieren, und sich in der Öffentlichkeit auch immer hinter eben dieses stellte.

Geändert hat sich für ihn zuletzt auch, dass er nicht mehr Everybody's Darling der britischen Formel-1-Nation ist - diesen Rang hat ihm längst Lewis Hamilton abgelaufen...
Autor Sig
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Jarno Trulli Infos
Jarno TrulliÄhnlich wie Giancarlo Fisichella galt auch Jarno Trulli lange als ewiges Talent. Erst 2004 gewann er auf Renault in Monaco seinen ersten Grand Prix, doch von Teamchef Flavio Briatore bekam er später dennoch den blauen Brief in die Hand gedrückt. Die letzten Rennen der Saison 2004 bestritt er jedoch für Toyota, wo er seither unter Vertrag steht.

Zu Beginn seiner Karriere fuhr der Italiener im Kart Kreise um seine Konkurrenten, genau wie später in der Formel 3 - und auch in der Formel 1 zeigte er 1997 bei Minardi und mit Führungsrunden in Spielberg auf Prost seine fahrerische Klasse. Bis 1999 stand er bei Prost unter Vertrag, wo er mit Schnelligkeit überzeugen konnte. 2000 und 2001 war er bei Jordan deutlich schneller als Heinz-Harald-Frentzen, was ihm einen Renault-Vertrag einbrachte. Erst 2004 verließ er die Franzosen nach einigen guten Platzierungen in Richtung Toyota - übrigens nicht ganz freiwillig.

In seinem derzeitigen Rennstall machte sich Trulli dank seiner Grundschnelligkeit schnell einen Namen, und 2005 deklassierte er phasenweise sogar seinen höher eingeschätzten Teamkollegen Ralf Schumacher - speziell im Qualifying. Dennoch hatte er am Ende der Saison weniger Punkte auf seinem WM-Konto als der Deutsche, genau wie auch im vergangenen Jahr. Erst 2007 schnitt er erstmals besser ab als "Schumi II".

Neben der Strecke schreibt Trulli übrigens als Winzer immer wieder Schlagzeilen - seine Weine, die er gemeinsam mit seinem Vater international vertreibt, haben schon viele Preise gewonnen.
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Jaime Alguersuari Infos
Jaime AlguersuariJaime Alguersuari brachte von Anfang an beste Voraussetzungen für einen schnellen Einstieg in die Königsklasse mit. Der Vater spricht ein mächtiges Wort im spanischen Automobilverband und zieht die Fäden der Renault-World-Series, in welcher der Sohnemann in der ersten Saisonhälfte 2009 mit Carlin auf Punktejagd ging. Außerdem genießt Alguersuari die Unterstützung von Red Bull.

Im Elternhaus stand Motorsport ohnehin immer auf der Tagesordnung, daher war der Weg des jungen Mannes fest vorgegeben. Schon in frühester Kindheit sammelte er Erfahrungen im Kart, stieg 2003 schließlich in die internationalen Meisterschaften auf. Nach dem Gesamtsieg in der Spanischen Meisterschaft schlug der Spanier die große Renault-Karriere ein.

Zuerst fuhr Alguersuari in den kleinen Formel-Renault-Klassen konstant in den Top 10, der richtige Durchbruch gelang allerdings 2008. Der damals 18-Jährige holte sich als jüngster Gesamtsieger aller Zeiten den Titel in der renommierten Britischen Formel 3 und als zusätzlichen Lohn gab es eine Testfahrt im Red-Bull-Formel-1-Auto. Ab dem Grand Prix von Deutschland 2009 war Alguersuari offizieller Ersatzfahrer bei Red Bull und Toro Rosso.

Nach dem Rauswurf von Sébastien Bourdais bei Toro Rosso stieg der von Red Bull, Repsol und La Caixa unterstützte Alguersuari zum Stammfahrer im kleinen Team auf.
Autor Sig
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