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| Gary Paffett |
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Für sein noch junges Alter ist der am 24. März 1981 geborene Gary Paffett im Motorsport schon recht erfahren. Der Brite absolvierte seine Lehre quasi mit ausgezeichnetem Erfolg in der DTM, doch sein Traum von der Formel 1 scheint sich weiterhin nicht zu erfüllen.
Seine Leidenschaft für den Motorsport entwickelte Paffett schon im Alter von neun Jahren, als ihm sein Vater, der selbst Klubrennen fuhr, ein Kart schenkte. Wenig später wurde er vom mehrfachen Kart-Weltmeister Martin Hines entdeckt und gefördert, ehe er später auch in diversen Formelklassen überzeugen konnte.
Im Dezember 1999 wurde der sympathische Familienvater als britischer Nachwuchsfahrer des Jahres ausgezeichnet. Bestandteil dieses Preises war eine Testfahrt im McLaren-Mercedes, die er im Jahr 2000 absolvierte. Seitdem hat er das Team immer wieder bei der Testarbeit und beim Formel-1-Simulationsprogramm unterstützt. Seit 2003 fuhr Paffett für Mercedes in der DTM, 2004 wurde er Vizemeister und 2005 sicherte er sich sogar den Titel.
Seit 2007 kam er nur vereinzelt zu Formel-1-Testeinsätzen. Sein Hauptaugenmerk gilt der DTM, wo er zu den Spitzenfahrern gehört. |
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| Grand Prix Circuit Silverstone |
Infos |
Silverstone ist schon seit jeher bemüht, sich als das Zuhause des (britischen) Motorsports ("Home of British Motor Racing") bezeichnen zu dürfen, auch wenn die Wurzeln des Automobilsports vielleicht doch eher in Frankreich zu suchen sind. Die Strecke, auf der die Formel 1 am 13. Mai 1950 mit einem Sieg von Guiseppe Farina auf einem Alfa Romeo 158 geboren wurde, entstand auf einem ehemaligen Flugplatz der Royal Air Force, den diese im Zweiten Weltkrieg nutzte.
Schnelle Kurven, in denen die Autos oft untersteuern, stellen in Silverstone vor allem die Reifen auf eine Belastungsprobe, eine gute Aerodynamik und ein gutes Fahrwerk sind aber nicht weniger wichtig für eine gute Rundenzeit. Auf den langen Geraden ist ein hoher Topspeed gefragt, die langsamen Kurven im Schlussdrittel der Strecke verlangen hingegen eine gute Traktion - ein guter Kompromiss beim Flügelsetup der Autos ist aus diesem Grund sehr wichtig. Das Überholen ist auf der Strecke wegen fehlender langsamer Kurven nach langen Geraden und vielen schnellen Kurven, in denen man dem Vordermann kaum folgen kann, sehr schwierig.
Die Tücken der Strecke kommen von oben. Oftmals sorgt das typisch britische Wetter für Regen, der den sonst sehr griffigen Asphalt rutschig werden lässt. Ein weiteres Problem äußert sich vor allem in den schnellen Kurven wie der Becketts: der Wind. Da die Landschaft rund um die Strecke sehr flach ist, fegen nicht selten heftige Windböen über den Kurs und sorgen in diesen Passagen dafür, dass die Autos aus der Balance geraten und häufig unangenehm untersteuern.
Um Silverstone herum herrscht eine eher ländliche Gegend vor, auch wenn viele Formel-1-Teams ihre Fabriken unweit der 5,141 Kilometer langen Strecke platziert haben. |
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| Gilles Villeneuve Circuit |
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Wer in Kanada an die Formel 1 denkt, der denkt zwangsweise auch an den Namen Villeneuve. Zuerst war es Gilles, der 18 Monate vor seinem Sieg in Montréal in die Formel 1 gewechselt war und bis in die frühen 1980er-Jahre sechs Siege feiern sollte, bevor er am 8. Mai 1982 während des Trainings in Zolder ums Leben kam. Der Kanadier war bei seinen Landsleuten beliebt, weil er ein echter Draufgängertyp war. Nach dem Tod Villeneuves wurde die Rennstrecke von Montreal in Circuit Gilles Villeneuve umbenannt.
Die Strecke liegt im ehemaligen Expo-Gelände von 1967 auf einer künstlich aufgeschütteten Insel inmitten des Sankt-Lorenz-Stroms, wo immer noch die Ruderanlagen der Olympischen Spiele von 1976 zu sehen sind. Die Strecke kann über Brücken erreicht werden. Das Wasser, die Skyline von Montréal, tausende von Bäumen, einzigartige Parkanlagen und vereinzelte Schiffe auf dem Fluss bestimmen das Bild rund um die Rennstrecke. Montréal ist die trendigste Stadt Kanadas, weswegen der Großteil des Formel-1-Trosses gerne über den Großen Teich in das Land des Ahornblattes fliegt.
Die Strecke selbst ist eine der schnelleren Pisten im Kalender, auf der man mit wenig Flügel fährt und die spätes Bremsen erfordert. An vier Stellen erreichen die Fahrer Geschwindigkeiten von über 300 km/h. Die meisten Kurven und Schikanen sind eng und anspruchsvoll und werden von Leitplanken und Betonmauern gesäumt. Diese Streckeneigenschaften führen insbesondere am Freitag zu vielen Ausrutschern, denn die Piste wird nur einmal im Jahr befahren und ist aus diesem Grund zu Beginn des Wochenendes sehr rutschig und staubig. Gefordert sind in Montréal vor allem die Bremsen. Die Reifen werden auf dem welligen Asphalt mit mittlerem Gripniveau weniger stark belastet. |
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| Giancarlo Fisichella |
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Giancarlo Fisichella kam 1996 nach beeindruckenden Erfolgen in diversen Nachwuchsklassen zu Minardi in die Formel 1, wo er zunächst acht Rennen bestreiten durfte. Richtig in Szene setzen konnte er sich jedoch erst 1997 als Teamkollege von Ralf Schumacher bei Jordan, wo er auch seinen ersten Podestplatz einfuhr.
Zwischen 1998 und 2001 ließ er bei Benetton sein Talent immer wieder aufblitzen, der absolute Durchbruch gelang ihm jedoch nie. Über viele Jahre hinweg wurde er als am meisten unterschätzter Formel-1-Fahrer gebrandmarkt. 2002 und 2003 fuhr er wieder für Jordan, wo er mit viel Glück im Regen von Brasilien seinen ersten Grand Prix gewann, und 2004 überzeugte er als Nummer eins im Team von Peter Sauber speziell in der zweiten Saisonhälfte.
Dadurch wurde Flavio Briatore wieder auf ihn aufmerksam, der ihn zu Renault holte. Dort erlebte "Fisico" 2005 eine enttäuschende Saison mit vielen technischen Pannen und Rückschlägen; aber auch fahrerisch konnte er mit seinem Teamkollegen Fernando Alonso nicht mithalten. 2006 gilt es daher, die wahrscheinlich letzte Chance auf den Durchbruch zu nutzen. |
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