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Fuji Speedway Infos
Fuji SpeedwayFuji trat in Japan 2007 die Nachfolge von Suzuka als Austragungsort der Formel 1 an, was ein denkbar schweres Erbe ist. Galt Suzuka nämlich als spektakuläre Fahrerstrecke der alten Schule, so ist Fuji eher ein moderner, aber charakterloser Kurs. Möglich wurde die Wiederaufnahme in den Grand-Prix-Kalender durch einen von Toyota finanzierten und von Hermann Tilke koordinierten Generalumbau.

Erstmals in Betrieb genommen wurde Fuji - damals noch als Speedway nach amerikanischem Vorbild - im Jahr 1966. Zehn Jahre später gastierte erstmals die Königsklasse des Motorsports am Fuße des gleichnamigen Bergs. Prompt lieferten James Hunt und Niki Lauda eine WM-Entscheidung ab, die Geschichte schrieb. 1977 kam der Grand Prix noch einmal nach Fuji, ehe er nach Suzuka übersiedelte.

Bei der Premiere der neuen Strecke im Jahr 2007 kam es zu chaotischen Regenverhältnissen, aber trotz zahlreicher Proteste der Fahrer wurde nicht abgebrochen. Schlussendlich setzte sich unter allergefährlichsten Bedingungen nach einer wahren Crashorgie Lewis Hamilton durch.

Besondere Brisanz hat der Wechsel des Austragungsorts in Japan insofern, als Fuji Toyota gehört, Honda aber die Kontrolle in Suzuka innehat. Wohl auch wegen dieses Prestigeduells ließ sich Toyota nicht lumpen, als es um den Neubau von Fuji ging, so dass die Strecke allerhöchsten Sicherheitsstandards entspricht und durch ihre modernen Anlagen glänzt.

Der 4,563 Kilometer lange Kurs verfügt über einige charakteristische Kurven, die jedoch die Fahrer vor keine allzu großen Herausforderungen stellen. Dafür sorgte eine anderthalb Kilometer lange Gerade für erstklassige Überholmöglichkeiten.
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F1 Eintrittskarten Infos
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Fernando Alonso Infos
Fernando AlonsoFernando Alonso zählt noch zu den jüngeren Fahrern im Formel-1-Feld, dennoch ist er seit dem Rücktritt von Michael Schumacher der erfolgreichste aktive Grand-Prix-Teilnehmer. Außerdem gilt er nicht nur als schnell, sondern als sehr vielseitig.

Der Spanier schaffte nach seinen Jahren im Kartsport einen kometenhaften Aufstieg in die Formel 1, wo er 2001 bei Minardi prompt alle Experten beeindruckte. Ferrari zeigte damals Interesse an ihm, wollte ihn aber bei Prost parken, weshalb er sich entschied, lieber einen Managementvertrag bei Flavio Briatore zu unterschreiben und zunächst Renault-Testfahrer zu werden.

Nach einem Jahr auf der Reservebank trug er sich 2003 als jüngster Grand-Prix-Sieger und Polesetter in die Geschichtsbücher ein, 2005 schließlich als jüngster Weltmeister, nachdem er mit einer konstanten Saison und dank der Zuverlässigkeit seines Renault-Boliden den oft schnelleren Kimi Räikkönen in Schach halten konnte. 2006 verteidigte er seinen WM-Titel im Duell gegen Michael Schumacher.

Die Saison 2007 bei McLaren-Mercedes brachte schließlich vier Siege und den dritten WM-Platz, vor allem aber zahlreiche interne Reibereien mit Lewis Hamilton und Teamchef Ron Dennis. Alonso fühlte sich ungerecht behandelt und lieferte der FIA aus Rache an seinem Arbeitgeber die entscheidenden Hinweise in der Spionageaffäre, die zu 100 Millionen US-Dollar Geldstrafe und dem Ausschluss aus der Konstrukteurs-WM führte.

Weil der Bruch zwischen dem Spanier und den Silberpfeilen nicht mehr zu kitten war, einigte man sich nach Saisonende auf eine einvernehmliche Trennung. Anschließend unterschrieb Alonso bei seinem alten Freund Flavio Briatore (Renault), der ihn nach einem Jahr Auszeit unbedingt zurückhaben wollte.

Von Experten wird Alonso immer wieder mit Alain Prost verglichen, weil er zwar vom Speed her bestimmt kein Manko hat, aber Rennen vor allem immer wieder durch seine Cleverness gewinnt. Außerdem ist er für seinen besonders aggressiven Fahrstil bekannt - am Kurveneingang dreht er so brutal am Lenkrad wie kein zweiter Pilot.
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Felipe Massa Infos
Felipe MassaIn der Saison 2001 ging Felipe Massa in der Europäischen Formel 3000 an den Start. Als Ferrari-Teamchef Jean Todt Talentförderer Renato Melchioretto anrief, um sich nach aufstrebenden Talenten zu erkundigen, wurde ihm Massa empfohlen. Seitdem hatte Ferrari den brasilianischen Piloten stets im Auge.

Ende 2001 vermochte Massa bei Tests in Mugello Peter Sauber derart zu beeindrucken, dass er für die Saison 2002 einen Sauber-Stammvertrag bekam. Sauber hoffte, nach Kimi Räikkönen erneut ein großartiges Talent zu entdecken, doch der Brasilianer war im Gegensatz zum Finnen noch nicht reif genug. Sein Speed war offensichtlich, doch Massa ließ die notwendige Gelassenheit am Steuer eines Lenkrades vermissen.

Aus diesem Grund entschied man sich, Massa ein Jahr als Testfahrer bei Ferrari reifen zu lassen. Mit dieser Erfahrung konnte er sich 2004 und 2005 wesentlich besser in Szene setzen - vor allem 2005 hatte er mit Jacques Villeneuve einen ehemaligen Weltmeister sicher im Griff. Ferrari beobachtete diese Entwicklung genau und zog eine seit 2002 bestehende Option auf Massa, der 2006 in seiner ersten Saison bei den Roten mit zwei Siegen und dem dritten WM-Platz die Erwartungen erfüllen konnte.

2007 lag er über weite Strecken Kopf an Kopf mit seinem höher eingeschätzten Teamkollegen Kimi Räikkönen im WM-Rennen, aber ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel in Monza platzten wegen eines Ausfalls praktisch alle Titelchancen. Schlussendlich reichte es zu Platz vier, während Räikkönen Weltmeister wurde.
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