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| Christian Klien |
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Nach einer mehrjährigen Pause hat Österreich mit Christian Klien seit 2004 wieder einen Formel-1-Piloten. Der Vorarlberger empfahl sich im Winter 2003/04 mit hervorragenden Testzeiten bei Jaguar, konnte in seiner ersten vollen Saison die Erwartungen aber nicht ganz erfüllen. Dennoch bekam er für 2005 noch einmal den Zuschlag, weil Ford den Rennstall an Red Bull verkauft hat - und Klien als Red-Bull-Schützling war natürlich die offensichtliche Wahl.
An der Seite von David Coulthard konnte er sich vor allem im Qualifying in Szene setzen, doch aufgrund der Cockpitrotation mit Vitantonio Liuzzi fand er nie richtig in seinen Rhythmus und wurde daher mit neun Punkten nur WM-15. Red Bull entschied sich trotzdem dafür, ihm den zweiten Stammplatz neben Coulthard bei Red Bull Racing zu geben, wo er 2006 endgültig den Durchbruch schaffen muss.
Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung war Klien übrigens schon vor der Formel 1 in diversen Nachwuchsformeln erfolgreich: Der gelernte Blechschlosser ging in der Saison 2000 in der Formel BMW an den Start, wo er den zehnten Gesamtrang belegte und sich 2001 mit fünf Siegen auf den dritten Rang steigern konnte. Er belegte im Jahr 2003 in der Formel-3-Euroserie den zweiten Gesamtrang. Zudem gewann er das prestigeträchtige Formel-3-Masters im holländischen Zandvoort. |
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