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Adrian Sutil Infos
Adrian SutilAdrian Sutil hat einen eher untypischen Weg bestritten: Bis zum Alter von 14 Jahren war er ein sehr begabter und geförderter Pianist. Sein Vater, der vor etwa 30 Jahren aus Uruguay nach Deutschland kam, spielte viele Jahre in der Münchener Philharmonie die erste Geige. Dank der südamerikanischen Wurzeln seines Vaters ist Sutil zweisprachig aufgewachsen und spricht somit auch Spanisch.

Mit 13 Jahren startete der Münchner seine Kartlaufbahn, was ihm zahlreiche nationale und internationale Erfolge einbrachte und ihm im Alter von 19 Jahren den Wechsel in den Formelsport ermöglichte. In seinem Debütjahr bestritt er 2002 die Schweizer Formel-Ford-Meisterschaft und gewann auf Anhieb alle Rennen und somit auch den Titel.

In der Formel Ford konnte er 2002 mit zehn Pole Positions und zehn Siegen in zehn Rennen sofort überzeugen. 2003 wurde er mit zahlreichen Podestplätzen und Pole Positions Sechster in der Formel BMW. In der Formel-3-Euroserie 2005 stand er bei 18 Rennen elfmal auf dem Podium und sicherte sich die Vizemeisterschaft bereits vier Rennen vor Schluss - hinter einem gewissen Lewis Hamilton, gegen den er allerdings im gleichen Team keine Chance hatte.

2006 bestritt er dann einerseits die Japanische Formel Nippon, die er mühelos für sich entscheiden konnte, sowie Freitagstestfahrten für MF1 Racing. Dabei hinterließ er einen so guten Eindruck, dass ihm Teamchef Colin Kolles am Jahresende einen langfristig ausgelegten Rennfahrervertrag unterbreitete.

In seiner Formel-1-Premierensaison 2007 schließlich sorgte Sutil für das eine oder andere Highlight wie die Trainingsbestzeit im Regen von Monaco oder den ersten WM-Punkt beim Grand Prix von Japan, aber er leistete sich auch ein paar unnötige Schnitzer. Seine Duftmarke hat er aber schon mal eindrucksvoll hinterlassen.
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Anthony Davidson Infos
Anthony DavidsonAnthony Davidson dürfte ein lachendes und ein weinendes Auge haben: Auf der einen Seite wurde der Brite von Honda als dritter Fahrer vorgestellt, darf also an den Grand-Prix-Freitagen im ersten und zweiten Freien Training das dritte Auto des Teams bewegen, auf der anderen Seite konnte er sein erklärtes Ziel, endlich zum Einsatzfahrer aufzusteigen, trotz Testfahrten bei MF1 Racing und Gesprächen mit Super Aguri nicht realisieren.

Davidson, ein ehemaliger BRDC/Autosport/McLaren-Förderkandidat, ist schon seit 2001 im Team, das bis 2005 unter dem Namen BAR-Honda an den Start ging. Seine Karriere begann er allerdings bereits in den späten 90er Jahren mit beeindruckenden Erfolgen im Kart- und später auch im Formelsport. 2001 wurde er Vizemeister in der prestigeträchtigen Britischen Formel-3-Meisterschaft.

In der Formel 1 wartet er freilich nach wie vor auf den Durchbruch, denn abgesehen von zwei Renneinsätzen für Minardi im Jahr 2002 und seinem Kurzauftritt in Malaysia 2005 musste er bisher immer auf der Ersatzbank schmoren. Dabei gilt er nach wie vor als eines der gegenwärtig größten britischen Talente im Motorsport.
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Auto Moto Club St. Vith Infos
Auto Moto Club St. Vith
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Autodromo di Monza Infos
Autodromo di MonzaIm Königlichen Park der norditalienischen Lombardei kriecht den Fans bei Kurvennamen wie Parabolica, Lesmo oder Variante Ascari ein kaltes Kribbeln den Rücken hinunter. Kurz hinter den Toren Mailands gelegen wäre Monza eigentlich eine verschlafene Kleinstadt, wären da nicht zigtausende von Fans aus aller Welt, die am Rennwochenende die engen Straßen in ein heilloses Chaos verwandeln.

Ausgetragen wird der Große Preis von Italien, seitdem es die Formel-1-Weltmeisterschaft gibt. Die Strecke inmitten eines schönen Parks hat sich über all die Jahre verändert, aber die unveränderte Start- und Zielgerade erinnert an die lange Vergangenheit des Kurses.

Mit einem Schnitt von über 250 km/h im Qualifying ist das Autodromo Nazionale Monza die schnellste Formel-1-Rennstrecke. Der 5,793 Kilometer lange Kurs beansprucht wegen der brutalen Verzögerungsmanöver vor allem die Bremsen, aber auch die Reifen, die besonders in den schnellen Kurven wie der Curva Grande und der Parabolica stark belastet werden. Die ebene Pistenoberfläche ermöglicht das Fahren mit geringer Bodenfreiheit, was in den Kurven zu besserer Bodenhaftung führt und die sowieso schon flach eingestellten Flügel noch flacher werden lässt. Zu 70 Prozent geben die Piloten in der Runde Vollgas und sorgen dafür, dass der Benzinverbrauch dementsprechend hoch ist und die Motoren bis an ihre Belastungsgrenze getrieben werden.

Bereits im Jahre 1922 fand im Königlichen Park zu Monza der erste Grand Prix von Italien statt. Auch die Formel 1 gastiert seit 1950 in Monza, wo zwischenzeitlich auf einer rund zehn Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke gefahren wurde. Besonders bekannt ist Monza für die Steilkurve, auf der heute aber nicht mehr gefahren wird. An sie erinnert heute nur noch eine Betonruine, die Jahr für Jahr mehr der Witterung zum Opfer fällt. Pläne, sie abzureißen, wurden nach Protesten auf Eis gelegt. Wo heute mehrere Schikanen die Formel-1-Autos einbremsen, wurde früher überall mit Vollgas gefahren, weswegen es in Monza viele Todesopfer zu beklagen gab.
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Albert Park Melbourne Infos
Albert Park MelbourneVon 1996 bis 2005 begann die Formel-1-Saison in Melbourne, einen Australien-Grand-Prix gab es schon 1985 erstmals im Formel-1-Kalender. Damals fand das Saisonfinale in Adelaide statt. 2006 fand der Australien-Grand-Prix als drittes Saisonrennen statt, um eine Überschneidung mit den Commonwealth Games zu vermeiden. Seit 2007 tragen die Australier wieder das erste Rennen aus.

Die 5,303 Kilometer lange Strecke ist bestimmt von Vollgaspassagen, auf die meist schikanenartige Kurven folgen, wobei die Kurveneingänge überwiegend langsamer als die Kurvenausgänge durchfahren werden können.

Da die Rennstrecke um den Lake Albert nur einmal im Jahr benutzt wird und im übrigen Jahr der normale Straßenverkehr auf ihr rollt, ist die Piste vor allem am ersten Trainingstag sehr schmutzig. Trotzdem freuen sich Protagonisten und Fans gleichermaßen auf das Wochenende, ist Melbourne doch nicht nur für sein pulsierendes Nachtleben bekannt, sondern auch für einzigartige Atmosphäre an der Strecke. Außerdem ist mit dem Rennen "Down Under" endlich die lange Winterpause mit ihren Testfahrten zu Ende, bei denen niemand so richtig wusste, wo man im Vergleich zur Konkurrenz steht.

Zwar gilt Überholen in der heutigen Formel 1 nicht gerade als einfach, doch auf dem Albert Park Circuit ist es durchaus möglich. Die erste Gelegenheit bietet sich schon am Ende der Start- und Zielgeraden. Wenn ein Fahrer hier in einer der 58 Rennrunden (307,574 Kilometer) dicht hinter seinem Vordermann liegt, kann er aus dem Windschatten herausgehen und ihn vor der ersten Kurve ausbremsen. Gleiches ist vor Kurve drei möglich. Außerdem kann man in der vorletzten Kurve der Strecke überholen, wenn der Vordermann nicht aufpasst und eine Lücke offen lässt.
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