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| Heikki Kovalainen |
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Heikki Kovalainen wird spätestens seit seinem Sieg beim Race of Champions 2004 in Paris, als er im Semifinale einen gewissen Michael Schumacher aus dem Bewerb warf, als Nachfolger der Paradefinnen Keke Rosberg, Mika Häkkinen und Kimi Räikkönen gehandelt. 2007 hatte er erstmals Gelegenheit, diesen Beweis anzutreten.
Ganz erfüllen konnte er die Erwartungen nicht, doch das lag vor allem am Renault R27, der bei weitem nicht so stark war wie seine weltmeisterlichen Vorgänger. Mit Platz vier in Kanada explodierte Kovalainen jedoch und er lieferte eine fantastische zweite Saisonhälfte mit seinem ersten Podestplatz ab, wodurch er in der Endabrechnung klar vor seinem deutlich routinierteren Teamkollegen Giancarlo Fisichella lag.
Durch diese starken Leistungen war er die logische Wahl, als es bei McLaren darum ging, einen Nachfolger für Fernando Alonso zu finden. Alonso und Kovalainen tauschten also ihre Cockpits und gehen 2008 unter umgekehrten Vorzeichen wie 2007 an den Start.
Seine Karriere begann der sympathische Blondschopf bereits 1999 mit dem Vizetitel in der Finnischen Kartmeisterschaft und dem dritten Platz bei der Kart-Europameisterschaft. Anschließend arbeitete er sich konsequent nach oben, bis er 2005 in der GP2-Serie die erste Saisonhälfte dominierte und schlussendlich hinter Nico Rosberg Gesamtzweiter wurde.
Renault-Teamchef Flavio Briatore nahm ihn daraufhin für seinen Formel-1-Rennstall unter Vertrag - mit dem erklärten Ziel, Kovalainen 2007 als Nachfolger von Fernando Alonso einzusetzen. |
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Auf der Strecke "zwischen den Seen", wie das brasilianische Interlagos wörtlich übersetzt heißt, heißt es für die Fahrer, körperlich absolut fit zu sein, da nicht nur die heißen Temperaturen in Südamerika und die hohe Luftfeuchtigkeit ihren Tribut zollen. Ganz besonders die vielen Unebenheiten im Belag und die Tatsache, dass die 4,309 Kilometer lange Strecke als einzige neben Istanbul gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, machen selbst dem durchtrainiertesten Nacken schwer zu schaffen.
Bei Fahrern und Teams gehört der Grand Prix von Brasilien nicht gerade zu den Favoriten. Leider gehört São Paulo neben Mexiko City und Tokio nicht nur zu den drei größten Städten der Welt, sondern aufgrund der extremen Unterschiede zwischen Arm und Reich auch zu jenen mit der höchsten Kriminalitätsrate. Die Slums rund um die 13 Kilometer von Interlagos entfernte Stadt passen so gar nicht zum Image der glamourösen Formel 1. Vorsicht ist also auf jeden Fall angebracht.
Auch der Straßenverkehr ist gewöhnungsbedürftig: In einer 20-Millionen-Stadt, in der täglich über fünf Millionen Autos die Straßen in ein heilloses Chaos verwandeln, tut man als Besucher gut daran, sich in die geübten Hände der Taxifahrer zu begeben. Das spart jede Menge Nerven und ist durchaus erschwinglich.
Die Strecke selbst sorgt dafür, dass die Fahrer und ihre Ingenieure beim Abstimmen der Autos tüchtig ins Schwitzen kommen, da das Bergauf- und Bergabstück vor und nach Start und Ziel nach wenig Flügel verlangt, das Infield jedoch maximalen Abtrieb erfordert. |
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