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Vitantonio Liuzzi Infos
Vitantonio LiuzziVitantonio Liuzzi, der letzte Meister der Formel-3000-Meisterschaft, war nach Christian Klien der zweite Fahrer des Red-Bull-Juniorteams, der den Sprung in die Formel 1 geschafft hat. Der Italiener kann auf eine interessante Erfahrung zurückblicken: Im Jahr 2001 schlug er Michael Schumacher bei einem Kartrennen um die WM-Krone, in dem der Formel-1-Star einen Gaststart absolvierte.

Den gewaltigen Vorschusslorbeeren konnte er angesichts seiner großen Erfolge in diversen Nachwuchsklassen in der ersten Formel-1-Saison bei Red Bull Racing nicht ganz gerecht werden, allerdings hatte er wegen der Fahrerrotation mit Klien auch nur bei vier Renneinsätzen Gelegenheit, sein Talent unter Beweis zu stellen. 2006 etablierte er sich als Nummer eins der Scuderia Toro Rosso, holte auch den ersten WM-Punkt für das noch junge Team.

Am Ende der Formel-1-Saison 2007 trennte sich Toro Rosso vom Italiener - man war mit seinem Speed, nicht jedoch mit seiner Arbeitseinstellung abseits der Strecke zufrieden. Für die Saison 2008 dockte Liuzzi bei Force India als Test- und Ersatzfahrer an, nachdem sich die Hoffnung auf einen neuen Vertrag als Stammfahrer bei einem anderen Team nicht erfüllt hatte.
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Nico Hülkenberg Infos
Nico HülkenbergAls Michael Schumacher schon in verschiedenen Formelautos Rennen fuhr, kam Nico Hülkenberg am 19. August 1987 in Emmerich erst zur Welt. Doch trotz des großen Altersunterschiedes haben die beiden eines gemeinsam: Sie werden von Willi Weber gemanagt.

Als 13-Jähriger wurde Hülkenberg Deutscher Kartmeister bei den Junioren, ein Jahr später sicherte er sich den DKM-Titel. Auch in der Formel BMW Deutschlag schlug er voll ein, als er 2005 als bester Rookie gleich Champion wurde. 2006 gewann er bereits sein viertes Rennen im Formel-3-Cup, was ihm eine Nominierung für das deutsche A1GP-Team einbrachte, das er unter großem öffentlichen Aufsehen zum Meistertitel führte.

Mit dem Aufstieg in die Formel-3-Euroserie folgte 2007 der nächste Karriereschritt, den er mit Bravour meisterte: Hülkenberg sicherte sich den dritten Gesamtrang und bekam am Jahresende die Chance, für Williams zu testen. Beim britischen Team überzeugte er so sehr, dass er mit einem Testvertrag im Gepäck wieder nach Hause reisen konnte.

2008 gewann Hülkenberg überlegen den Titel in der Euroserie. Der Aufstieg in die GP2 war der nächste logische Schritt.
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Sébastien Buemi Infos
Sébastien BuemiSébastien Buemi ist die nächste große Motorsporthoffnung aus der Schweiz: Der Red-Bull-Junior fuhr schon mit nur sechs Jahren seine ersten Kartrennen und wurde 2002 sowohl Italienischer wie auch Europäischer Kart-Junioren-Vizemeister in der Klasse ICA.

2004 und 2005 wurde er Gesamtdritter beziehungsweise -zweiter in der Formel BMW; parallel dazu bestritt er einige Gaststarts in der Spanischen Formel-3-Meisterschaft. Richtig in Erscheinung trat er aber erst 2006 in der A1GP-Serie und mit dem ersten Sieg in der Formel-3-Euroserie in Oschersleben.

Die Saison 2007 nahm Buemi als einer der Titelfavoriten in der Euroserie für das Mücke-Team in Angriff. Er hielt die Meisterschaft auch bis zum Schluss offen, musste sich aber letztendlich dem Franzosen Romain Grosjean knapp geschlagen geben. Als Lohn für seine 2007er-Leistungen ersetzte er 2008 Michael Ammermüller als Testfahrer bei Red Bull Racing.

Nach einer soliden Saison in der GP2 folgte die logische Beförderung in die Formel 1: als Nachfolger von Sebastian Vettel bei Toro Rosso.
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Jaime Alguersuari Infos
Jaime AlguersuariJaime Alguersuari brachte von Anfang an beste Voraussetzungen für einen schnellen Einstieg in die Königsklasse mit. Der Vater spricht ein mächtiges Wort im spanischen Automobilverband und zieht die Fäden der Renault-World-Series, in welcher der Sohnemann in der ersten Saisonhälfte 2009 mit Carlin auf Punktejagd ging. Außerdem genießt Alguersuari die Unterstützung von Red Bull.

Im Elternhaus stand Motorsport ohnehin immer auf der Tagesordnung, daher war der Weg des jungen Mannes fest vorgegeben. Schon in frühester Kindheit sammelte er Erfahrungen im Kart, stieg 2003 schließlich in die internationalen Meisterschaften auf. Nach dem Gesamtsieg in der Spanischen Meisterschaft schlug der Spanier die große Renault-Karriere ein.

Zuerst fuhr Alguersuari in den kleinen Formel-Renault-Klassen konstant in den Top 10, der richtige Durchbruch gelang allerdings 2008. Der damals 18-Jährige holte sich als jüngster Gesamtsieger aller Zeiten den Titel in der renommierten Britischen Formel 3 und als zusätzlichen Lohn gab es eine Testfahrt im Red-Bull-Formel-1-Auto. Ab dem Grand Prix von Deutschland 2009 war Alguersuari offizieller Ersatzfahrer bei Red Bull und Toro Rosso.

Nach dem Rauswurf von Sébastien Bourdais bei Toro Rosso stieg der von Red Bull, Repsol und La Caixa unterstützte Alguersuari zum Stammfahrer im kleinen Team auf.
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Kamui Kobayashi Infos
Kamui KobayashiKamui Kobayashi ist den deutschen Motorsportfans aus zwei Jahren Formel-3-Euroserie bereits ein Begriff, vor allem seit seinem vierten Gesamtrang in der Saison 2007. Diese solide Leistung bescherte ihm schlussendlich auch den Formel-1-Testvertrag bei Toyota, der am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist.

Kobayashis Karriere spielte sich zwischen 1996 und 2002 vor allem im Kartsport ab, wo er insgesamt sechs Titel in verschiedenen Klassen holte, darunter auch die Japanische Kartmeisterschaft. Anschließend ging es weiter in die Esso-Toyota-Rennfahrerschule und in die Formel Esso-Toyota, in der er 2003 Vizemeister wurde.

Bevor er 2005 die Italienische Formel-Renault-Meisterschaft und auch den Formel-Renault-Eurocup gewann, erlebte er auch noch zwei nennenswerte Geschichten beim Klassiker in Macao: 2003 qualifizierte er sich dort als Zweiter für das Formel-Renault-Rennen, 2004 schied er in Führung liegend in der letzten Runde aus.

In der Formel-3-Euroserie war er ein konstanter Spitzenfahrer und Punktesammler, der ganz große Durchbruch gelang ihm aber nie. Ein Sieg in Magny-Cours 2007 war für Toyota aber genug, um den Japaner an Bord zu holen - schließlich gehört er schon seit 2003 dem hauseigenen Nachwuchsförderprogramm an.

2008 wurde er Gesamt-16. in der GP2-Meisterschaft.
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Gary Paffett Infos
Gary PaffettFür sein noch junges Alter ist der am 24. März 1981 geborene Gary Paffett im Motorsport schon recht erfahren. Der Brite absolvierte seine Lehre quasi mit ausgezeichnetem Erfolg in der DTM, doch sein Traum von der Formel 1 scheint sich weiterhin nicht zu erfüllen.

Seine Leidenschaft für den Motorsport entwickelte Paffett schon im Alter von neun Jahren, als ihm sein Vater, der selbst Klubrennen fuhr, ein Kart schenkte. Wenig später wurde er vom mehrfachen Kart-Weltmeister Martin Hines entdeckt und gefördert, ehe er später auch in diversen Formelklassen überzeugen konnte.

Im Dezember 1999 wurde der sympathische Familienvater als britischer Nachwuchsfahrer des Jahres ausgezeichnet. Bestandteil dieses Preises war eine Testfahrt im McLaren-Mercedes, die er im Jahr 2000 absolvierte. Seitdem hat er das Team immer wieder bei der Testarbeit und beim Formel-1-Simulationsprogramm unterstützt. Seit 2003 fuhr Paffett für Mercedes in der DTM, 2004 wurde er Vizemeister und 2005 sicherte er sich sogar den Titel.

Seit 2007 kam er nur vereinzelt zu Formel-1-Testeinsätzen. Sein Hauptaugenmerk gilt der DTM, wo er zu den Spitzenfahrern gehört.
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Luca Badoer Infos
Luca BadoerEigentlich hatte sich Luca Badoer wohl schon damit abgefunden, dass er nie wieder ein Formel-1-Rennen bestreiten würde. Doch knapp zehn Jahre nach seinem bis dato letzten Grand Prix eröffnete das Schicksal dem Ferrari-Testpiloten eine einmalige Gelegenheit: Weil Rekord-Weltmeister Michael Schumacher aus gesundheitlichen Gründen passen musste, rückte Badoer in das vakante F60-Cockpit auf, das seit Felipe Massas schwerem Unfall von Ungarn 2009 verwaist war.

Dass der Italiener den ganz großen Durchbruch nie geschafft hat, ist angesichts seiner idealen Rennfahrerstatur (nur 58 Kilogramm bei 170 Zentimetern Körpergröße) einigermaßen verwunderlich. In der Formel 1 sorgte er nur einmal wirklich für Aufsehen, als er beim denkwürdigen Grand Prix auf dem Nürburgring 1999 schon an vierter Stelle lag, ehe er seinen Minardi abstellen musste. Doch nun könnte es Badoer vielleicht endlich gelingen, erstmals in die Punkte zu fahren...
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Romain Grosjean Infos
Romain GrosjeanRomain Grosjean ist Franzose und geht auch mit französischer Lizenz an den Start, wohnt aber in der Schweiz und hat auch die eidgenössische Staatsbürgerschaft. Mit dem Testvertrag bei Renault ging für ihn 2008 ein Traum in Erfüllung - eigentlich eine logische Konsequenz, denn dem Nachwuchskader des Teams gehört er schon seit Jahren an.

Seine Motorsportkarriere begann nach einigen Jahren, in denen er viel lieber auf dem BMX-Fahrrad saß, als ihm sein Vater zu Weihnachten ein Kart schenkte. Von da an gab es nur noch ein einziges Hobby, unter dem eine Zeit lang auch die Schule litt. Dennoch machte Grosjean im September 2005 sein wissenschaftliches Abitur - nicht zuletzt auf Druck seiner Eltern hin.

2003 ging es mit dem Wechsel ins Formelauto so richtig los, 2005 sicherte er sich den Titel in der Französischen Formel Renault. 2007 schließlich gelang ihm mit der Meisterschaft in der Formel-3-Euroserie der endgültige Durchbruch, auch wenn er beim Klassiker in Macao, den er ebenfalls gewinnen wollte, kein Glück hatte. 2008 etablierte er sich als Topfahrer in der GP2.

Auch 2009 hielt Grosjean in der GP2 Kontakt zur Spitze, doch der Titelkampf war früh vorbei. Als Ersatz für Nelson Piquet Jr. rückte der Franzose im Sommer in das Formel-1-Team von Renault auf.
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