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Seiteninfos Wichtige Änderungen 2007
10.02.2007 von Sig

Rennstrecken

Neben mehreren Reglementänderungen finden in dieser Saison nur 17 statt vorher 18 Grand-Prix-Rennen statt. Der Große Preis von Europa und der Große Preis von San Marino werden nicht mehr ausgetragen. Der Große Preis von Deutschland findet erstmals seit 1985 wieder auf dem Nürburgring statt, auf dem Hockenheimring wird 2007 dagegen kein Formel-1-Rennen ausgetragen, die beiden Rennstrecken werden nun jährlich als Veranstaltungsort für den GP von Deutschland wechseln. Der Große Preis von Belgien findet hingegen, nach einer Pause aufgrund von Bauarbeiten in der Saison 2006 bis voraussichtlich Mai 2007, wieder statt. Außerdem wird der japanische GP von Suzuka an die Strecke von Fuji verlegt, welche aufwendig modernisiert wurde.


Reglement

Eine der größten Veränderungen für die Saison 2007 ist, dass die Freitagssessions von 60 Minuten auf 90 Minuten verlängert werden. In den Sessions am Freitag dürfen allerdings nur zwei Fahrzeuge eingesetzt werden, die sich die Stammfahrer mit einem Freitagstestfahrer teilen müssen. Dafür dürfen hier auch extra Motoren eingesetzt werden, welche nicht unter die 2-Rennen-Regel fallen.

Die FIA bestimmte, dass die FIA-Elektronik bei jedem Rennen und bei jedem Test zu verwenden ist. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass bei einem vorzeitigen Motorwechsel der Fahrer zehn Startplätze und bei einem vorzeitigem Getriebewechsel fünf Startplätze nach hinten versetzt wird. Zusätzlich dürfen die Formel-1-Teams an jedem Rennwochenende nur einmal die Getriebeübersetzung verändern.

Da ab der Saison 2007 bis zum Jahr 2010 an den Motoren nichts verändert werden darf, gilt die Zwei-Rennen-Regel nur noch für Samstag und Sonntag. Am Freitag darf ein beliebiger Motor eingesetzt werden. Somit soll erreicht werden, dass an den Freitagen des jeweiligen Grand Prix mehr Betrieb auf der Rennstrecke ist.

Im Falle einer Safety-Car-Phase dürfen die Rennfahrer solange nicht an die Box kommen, bis alle Fahrer zum Safety-Car aufgeschlossen haben. Allerdings müssen überrundete Fahrer noch nicht überrundete Fahrer vor dem Restart durchlassen. Somit können sich keine Nachzügler mehr zwischen direkte Gegner schieben.

Für den Reifenmonopolist Bridgestone heißt es ab sofort, dass alle Formel-1-Teams mit dem gleichen Material fahren müssen. Pro Rennwochenende darf Bridgestone nur zwei Reifentypen anbieten. Auf die Regenreifen bezogen, darf jeder Fahrer nun bis zu 14 Sätze an Reifen verwenden, allerdings am Samstag und Sonntag nur noch 10.


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